Makler oder privat verkaufen? Ein Vergleich
Makler beauftragen oder selbst verkaufen? Diese Frage stellen sich viele Eigentümer. Beide Wege haben Vor- und Nachteile. Entscheidend ist, was zu Ihrer Situation passt – nicht, was pauschal empfohlen wird.
Privatverkauf: Kontrolle und Kostenersparnis
Wer privat verkauft, spart die Maklerprovision – in Berlin seit 2020 je zur Hälfte von Käufer und Verkäufer getragen, typischerweise insgesamt rund sechs Prozent. Dafür übernehmen Sie selbst alle Aufgaben: Bewertung, Exposé-Erstellung, Inserate, Besichtigungen, Verhandlungen und Koordination mit dem Notar. Das erfordert Zeit, Marktkenntnis und Verhandlungsgeschick.
Verkauf mit Makler: Expertise und Entlastung
Ein guter Makler bringt Marktkenntnis, ein Netzwerk an Interessenten und Erfahrung in der Verhandlungsführung mit. Er übernimmt die Vermarktung, filtert Interessenten vor und begleitet den Prozess bis zum Notar. Der Nachteil: die Provision. Der Vorteil: professionelle Begleitung, die in vielen Fällen zu einem besseren Verkaufsergebnis führt.
Wann lohnt sich ein Makler besonders?
Bei komplexen Objekten (Mehrfamilienhäuser, vermietete Wohnungen, Denkmalschutz), bei Verkäufen aus der Ferne, bei Erbengemeinschaften oder wenn Sie wenig Zeit haben, ist professionelle Unterstützung besonders wertvoll. Auch bei hochpreisigen Immobilien, wo Verhandlungsfehler teuer werden können, rechnet sich ein erfahrener Berater.
Worauf Sie bei der Maklerwahl achten sollten
Nicht jeder Makler ist gleich. Achten Sie auf lokale Marktkenntnis, transparente Kommunikation und nachweisbare Referenzen. Fragen Sie, wie Ihre Daten behandelt werden und ob sie an Netzwerke weitergegeben werden. Bei BRK Immobilien bleiben Ihre Daten bei uns – ohne Weitergabe an Dritte.
