Welche Unterlagen brauche ich für den Immobilienverkauf?
Fehlende Unterlagen sind einer der häufigsten Gründe für Verzögerungen beim Immobilienverkauf. Wer frühzeitig alle Dokumente zusammenstellt, spart Zeit und signalisiert Käufern Professionalität. Hier finden Sie eine praxisnahe Übersicht.
Grundlegende Unterlagen für jeden Verkauf
Unabhängig vom Objekttyp benötigen Sie: einen aktuellen Grundbuchauszug (nicht älter als drei Monate), einen gültigen Energieausweis, die Flurkarte vom Katasteramt und Grundrisse der Immobilie. Den Grundbuchauszug erhalten Sie beim zuständigen Amtsgericht, den Energieausweis über einen zertifizierten Aussteller.
Zusätzliche Unterlagen bei Eigentumswohnungen
Beim Verkauf einer Eigentumswohnung kommen weitere Dokumente hinzu: die Teilungserklärung mit Gemeinschaftsordnung, Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen, der aktuelle Wirtschaftsplan und die letzte Hausgeldabrechnung. Käufer und deren Banken prüfen diese Unterlagen genau – insbesondere die Instandhaltungsrücklage und beschlossene Sonderumlagen.
Bei Häusern und Grundstücken
Für Häuser sollten Sie zusätzlich Baugenehmigungen, Bauzeichnungen und Nachweise über durchgeführte Modernisierungen bereithalten. Bei Grundstücken ist der Bebauungsplan relevant. Falls Ihr Haus einen Öltank hat, benötigen Sie den Nachweis der letzten Tankprüfung.
Tipp: Frühzeitig beginnen
Manche Unterlagen brauchen Wochen in der Beschaffung – etwa der Grundbuchauszug oder fehlende Baugenehmigungen. Beginnen Sie mit der Zusammenstellung, sobald Sie einen Verkauf in Betracht ziehen. BRK Immobilien unterstützt Sie bei der Beschaffung und prüft Ihre Unterlagen auf Vollständigkeit.
